Kalgoorlie - Gold- und echter Staub

Nach einer kurzen Rast in Ceduna, am Ende des Nullarbor Plain, ließ Christian seinen Ford Falcon
stehen und setzte sich zu mir ins Auto. Für den Abstecher in Kalgoorlie (eigentlich Kalgoorlie-Boulder)
brauchten wir nun wirklich nicht mit zwei Autos zu fahren, denn der Weg an die Küste führte wieder
durch Ceduna.

Also ab in`s Outback, die Goldfields warteten und das Goldfieber stellte sich auf dem Weg langsam
ein. Oder vielleicht war es auch nur die Sehnsucht nach einem kühlen Bier und einem bequemen Bett
in einem vollklimatisierten Hostel?!?

Auf dem Weg überholten wir nun zum fünften Mal den riesigen Baggertransport mit einer rasanten Fahrt über den Randstreifen...
Und wo wir gerade beim überholen sind: Die Roadtrains waren auch immer nett zu überholen, hier ein Exemplar mit drei Anhängern!
Salt Lake. Allerdings ohne City, und auch nicht in den USA, sondern auf dem Weg nach Kalgoorlie.
Kalgoorlie von oben. Eine Stadt in der Wüste. Warum habe ich dieses Foto nur hier eingebaut?
High Noon auf der Hauptstraße von Kalgoorlie, Hannan Street
Das größte Loch von Kalgoorlie - the Super Pit. Monstermaschinen fressen sich in die Tiefe und suchen nach Gold!
Nur ein paar Gramm Gold pro Tonne Gestein schleppen die Riesen-Radlader aus dem Loch, aber es scheint sich zu lohnen!
Eine Übersicht über das Gebiet rund um The Super Pit - eigentlich nur ein kleiner Kratzer auf der Erdoberfläche.
Die reste aus dem großen Löchern lande - auf großen Halden, die ein wenig wie moderne Knst im Großformat aussehen.
Nochmal ein Überlick über die Stadt, die auf Gold gebaut ist und in der man es ohne Klimaanlagen nicht aushalten kann (zumindest als Tourist).
Eine Statue von Paddy Hannan, der Verrückte, der irgendwo mitten in der Wüste Gold suchte und fand und so zum Gründer von Kalgoorlie wurde.
Eine kleine Auswahl von Gold-Nuggets, die in Kal und Umgebung gefunden wurden. Ausgestellt im Tresorraum des Museums, hinter massiven Türen und Panzerglas. Verdammt, das wäre einfacher gewesen, als selsbt zu graben!
Auf dem Weg zur nächsten Attraktion noch dieses Fotomotiv: Zwei Hunde auf der Ladefläche eines fahrenden Ute. Trotz rutschiger Decke sind beide draufgeblieben, zumindest bis zur nächsten Ecke, als wir abbiegen mußten
Nächste Attraktion war Hannans North Tourist Mine, zumannegestellt für uns Touris, aber sehr interessant gemacht...
... mit einem großen Reifen von einer der Monstermaschinen aus dem Super Pit-Loch,...
... einer Untergrund-Führung in einer der ältesten Minen mit einem Ex-Minenarbeiter und Trommelfell-zerfetzenden Durckluft-Maschinen, ...
... in engen und niedrigen Schächten, mit Holzleitern und Staublungen-Garantie - nicht gerade ein Traum-Arbeitsplatz, aber wohl ziemlich gut bezahlt.
Aber Goldsuchen geht auch einfacher: Man nehme ein Pfanne, etwas Schlamm und Wasser, und dann schwenken, schwenken, schwenken!

Nach Hitze und Staub sehnten wir uns nach dem Meer, und da wir beim Goldwaschen kein Glück
hatten, ging`s von Kalgoorlie direkt nach Süden, in den Südwesten Australiens.