Aussie-Newsletter Nr. 2 - Singapore und Bali

Hallo liebe neugierigen Newsletter-Leser!

Vor einigen Tagen schon bin ich heil und gesund in Sydney angekommen, habe natürlich schon die Oper und die Harbour Bridge gesehen - bei 15 Grad und strahlender Sonne - aber dazu erst später, denn Ihr wisst ja noch gar nicht, wie uns die ersten Tage in Singapore und Bali bekommen sind! Die waren nämlich so vollgepackt mit Sightseeing, Shopping und rumfahren, dass ich nicht dazu gekommen bin, eine vernünftige Mail zusammenzuschreiben. Das Warten ist aber jetzt vorbei:

Hier ist der Bericht aus Asien - super aufregend, schließlich habe ich das erste Mal den Äquator überquert ;-) Aber Achtung: Er ist etwas länger geworden als gedacht... Trotzdem viel Spass beim Lesen!

Nach unserem zwölfeinhalbstündigen Flug mit ziemlich wenig Schlaf und noch weniger Platz für die Beine (das nächste Mal buche ich Business-Class!) kamen wir am frühen Abend auf dem riesigen Changi-Airport an und packten erst einmal unsere Rucksäcke aus und um, die wir in Frankfurt vor dem Check-Inn noch umpacken mussten. Mit kaum Übergepäck (nur so ca. 8 kg für jeden) hatten wir es immerhin geschafft, kein Geld dafür bezahlen zu müssen, aber das Handgepäck: Bitte nur 7 kg und kein bisschen mehr! Nun gut, in Singapore war`s dann egal, der Shuttle-Bus fuhr uns (und das vollständig angekommene Gepäck) durch die nächtliche City zu unserem Hotel in Little India. Nettes Gebäude, sauberes Zimmer im 17. Stock (nette Aussicht!) und Klima-Anlage - superwichtig bei 35 Grad und mindestens 90% Luftfeuchtigkeit draußen!

Aber im Zimmer hat es uns natürlich nicht gehalten, trotz Müdigkeit. Erst einmal indisch Essen um die Ecke (lauter kleine Vijays laufen da rum!), dann durch irgendwelche Strassen und über Nachtmärkte an der Arab Street Richtung City laufen. Irgendwann kamen wir dann beim Raffles-Hotel raus, wo ich einem Singapore Sling natürlich nicht wiederstehen konnte - ein bisschen Kolonial-Feeling am ersten Abend muss sein! Danach aber lieber mit dem Taxi wieder zurück ins Hotel und ab in die Waagerechte.

Am nächsten Morgen war Sightseeing angesagt. CBD, Colonial District, Bootsfahrt am Raffles Quay, Arab Street, indischer Tempel, chinesischer Tempel, buddhistischer Tempel, Moschee, exotische Märkte (auf denen wir lieber nichts gekauft haben, denn wir hätten nicht gewusst, was wir da kaufen!) und am Abend dann ein Seafood-Dinner am Boat Quay mit atemberaubender Sicht auf die Skyline direkt vor uns. Der anschließende Cocktail im 70. Stock des Westin Stamford musste mangels Platz in der Bar leider ausfallen, aber die nötige Bettschwere hatten wir uns an diesem Tag auch schon erlaufen! Der zweite volle Tag in Singapore stand dann im Zeichen von Shopping (Britta) und Durchdiegegendlaufenundfotosmachenfürschmidtundkaiser (Heiko), was sich in Abetracht des Nationalfeiertags an diesem Tag und der Menschenmassen in der City als ziemlich anstrengend erwies - mal abgesehen von der nach wie vor für uns ungewohnten Luftfeuchtigkeit und den Temperaturen! Die platten Füsse wurden beim japanischen Abendessen im Hotel geschont, anschliessend auf der Night-Safari aber nochmal gefordert. Dabei sind wir erst ein gute halbe Stunde mit einer kleinen Trambahn durch den "Urwald" gefahren und anschließend nochmal zwei Stunden durch den Park gelaufen. Eine wirklich faszinierende Sache: bei völliger Dunkelheit, nur punktuell durch Schweinwerfer erhellt, kann man nachaktive Tiere, und auch ein paar "normale", in ihrer mehr oder weniger natürlichen Umgebung bewundern. Dabei sind so gut wie keine Zäune zu sehen, einige Tiere kommen sogar unmittelbar an die Bahn heran, man müsste nur die Hand ausstrecken - aber das sollte man besser bleiben lassen, denn sie als Futter missverstanden werden!

Der letzte Tag stand zuerst im Zeichen den Packens und dann ging`s in die Luft - aber noch nicht mit den Flieger, sondern zuerst mit der Seilbahn vom World Trade Center rauf auf den Mt. Faber - mit Rundumblick über die Stadt und den Hafen - und dann rüber nach Sentosa-Island, der Freizeitinsel von Singapore. Dabei schwebten wir direkt über zwei Super-Luxus-Kreuzfahrtschiffen und wären am liebsten direkt in deren Pools gesprungen! Der Spaziergang auf Sentosa war dann leider nicht so prickelnd, denn es war nix los (waren wir nur zu früh, war es der falsche Tag oder laufen da immer so wenig Leute rum - wir wissen es nicht) und zusätzlich zum Fahrpreis für die Seilbahn und den Eintritt in den Park sollten wir für fast jeden weiteren Schritt wieder etwas bezahlen. Nach einem kleinen Umweg zum größten Brunnen der Welt und noch einer kleinen Shopping-Tour in der größten Shopping-Mall Singapores ging es dann wieder zurück ins Hotel und von dort aus zum Flughafen.

Der Flieger nach Bali ging um 21:20 und nach einem kleinen Hüpfer in einem fast leeren Jumbojet kamen wir dann auf der zweiten Station unserer Reise an. Der gebuchte Transfer wartete tatsächlich schon auf uns und brachte uns zu unserem Hotel, 20 Minuten vom Flughafen entfernt. Und schon auf dieser kurzen Strecke wurde klar: Hier gibt es noch mehr Motorräder als in Singapore - und sie fahren noch rücksichtsloser! Diese Erkenntnis sollte sich jeden Tag bis zum Abflug aufs Neue bestätigen...

Unser Hotel(chen) für die ersten drei Nächte in Sanur war wirklich ein klitzekleines Hotel, vor allem im Vergleich zu den Luxushotels im Süden, von denen wir eines noch sehen sollten. "Unsere" Lobby hatte ungefähr die Größe des Brunnens im Eingangsbereich eines dieser Nusa-Dua-Hotels, nur mal so zum Vergleich ;-) Aber das Zimmer war ok, wir konnten unser gesamtes Gepäck darin ausbreiten (besondern wichtig für Britta) und die Klimaanlage funktionierte gut.

Nach einen ausgiebigen Frühstück (lach!) am ersten Morgen auf Bali machten wir uns auf den Weg an den Traumstand - was sich als schwierig herausstellte, denn alleine die Strasse zum Strand zu finden war schon eine Herausforderung! Der Traumstrand war dann zwar nicht der perfekte Südseestrand, aber für einen Tag am Strand doch recht brauchbar. Am faszinierendsten waren die Strandrestaurants, die einen frischen Fruit Juice, der in der Heimat ungefähr zehn Mark kostet würde, für umgerechnet keine 50 Pfennig anboten, dazu einen Berg Nasi Goreng für kaum zwei Mark - das versprach, eine billige Woche zu werden! Da waren selbst die freundlichen Verkäufer zu ertragen, die uns außer echten Sonnenbrillen, echten Rolex-Uhren (für fünf Mark), echten Nike-Sandalen (für zwei Mark) auch noch die Produkte der balinesischen Heimwerker-Zunft andrehen wollten.

Der faule Strandtag ging zu Ende im ziemlich überlaufenen Touri-Mekka Kuta, ungefähr eine halbe Stunde von Sanur entfernt, was mich irgendwie an die Playa de Palma erinnerte, nur, dass hier nicht die Deutschen den Ton am Ballermann angeben, sondern die Australier ihr Territorium haben. Nichtdestotrotz haben wir ein gutes Restaurant für`s Abendessen gefunden (Seafood natürlich, ein Berg Prawns für keine zehn Mark - es ist wirklich so billig!) und waren noch ein bisschen Shoppen (unglaublich, wie viele "Polo Ralph Lauren"-Läden in eine einzige Straße passen ;-) ).

Ein Tag zm Ausruhen war genug, denn am nächsten Morgen erwartete uns unser Fahrer Wayan schon in der Lobby. Via Internet hatten wir Ihnen für sechs Tage engagiert, uns im Auto über die Insel zu chauffieren und den Reiseführer zu spielen. Und die guten Kommentare, die er auf dem Bali-Forum (siehe Link-Liste auf meiner Homepage) bekommen hatte, entsprachen der Realität. Für günstige 200.000 Rupien (umgerechnet keine 50 DM) pro Tag, inklusive Auto, Benzin und Parkgebühren, war das eine echte Investition! Ich hätte wirklich keine Lust gehabt, für kaum weniger Geld selbst durch diesen Linksverkehr zu navigieren, außerdem hätten wir einige interessante Punkte sicher gar nicht alleine gefunden! Aber der Reihe nach:

Zuerst fuhren wir mit Wayan in Richtung Ubud, dem Künstlerdorf in der Mitte von Bali. Fantastische Blicke auf die Reisfelder (arbeiten die Leute dort nur, oder ist das eher ein Gesamtkunstwerk?), Erklärungen zu den verschiedenen Reis-Sorten und zum Reisanbau, Kakaobäume, eine Palmwein-Produktion und noch mehr fantastische Ausblicke in Flusstäler und auf die Berge im Hinterland - das waren die ersten Eindrücke von dieser unglaublich schönen Insel! Ein Besuch in einem der zahllosen Tempel in Ubud endete für Britta mit einem Affenbiss (warum auch wollte sie dem böse dreinschauenden Burschen die letzte Banane und ihre Kameratasche nicht geben?!?) und für mich mit einigen ziemlich witzigen Fotos (siehe meine Webseite!).

Was für ein Urlaub - und abends haben wir dann noch eine Delegation aus der Heimat getroffen. Eine Bekannte von VMR aus Schwalbach (Kunde von SloGA) und ihre Freundin waren für 14 Tage im "Golden Ghetto" von Bali, in einem der Luxushotels von Nusa Dua, wo ein Abendessen soviel kostet, wie Britta und ich in einer Woche für`s Essen ausgegeben haben! Vor den Toren von Nusa Dua war unser gemeinsames Abendessen dann sehr viel billiger - wenngleich für Britta und mich deutlich teurer als alle sonstigen Abendessen.

Nach der dritten Nacht in Sanur war mal wieder Packen angesagt (Brittas Lieblingsbeschäftigung). Der Umzug nach Penelokan, an den größten See Bali`s, führte uns zuerst wieder nach Ubud. Bei dieser Gelegenheit machten wir einen Stopover im Internet-Café (bei Regen kein schlechter Aufenthaltsort...) und auf dem Markt. Nach kurzen Mittagessen im Nebel - eigentlich sollten wir einen wunderbaren Blick über den Kratersee haben - zogen wir dann in unser Hotel "Lakeview" ein, und prompt stellte sich der geniale View auf den Lake auch ein! Den See haben wir uns natürlich auch gleich von der Nähe aus angesehen, inklusive einer heißen Quelle, Lavafeldern (von 1963) und einen Sonnenuntergang am Ufer. Die Nacht beginnt dort ziemlich pünktlich um sechs Uhr, unmittelbar nachdem die Sonne verschwunden ist, verschwindet auch jegliches Leben von den Strassen. Da wir am nächsten morgen eigentlich zum Sonnenaufgang auf den Vulkan klettern wollten, begann auch schlafenstechnisch die Nacht für uns so früh.

In der Nacht jedoch, genauer gesagt um halb vier, war das Hotel jedoch in Wolken gehüllt, so dass wir die Klettertour kurz entschlossen ausfallen liessen. Um sechs Uhr warf Wayan uns dann aber doch aus dem Bett, der Dunst hatte sich verzogen und wir konnten einen phantastischen Sonnenaufgang über dem See und den angrenzenden Bergen genießen!

Das Ausflugsprogramm des folgenden Tages begann mit einen Besuch der "Muttertempels", der Mutter aller zigtausend balinesischen Tempel. Und, wie sollte es auch anders sein, war just an diesem Tag dort eine Zeremonie. Zufälligerweise gibt es dort so ziemlich an jedem Tag eine Zeremonie, die superdreisten "Tempelwächter" wollten uns aber mit der Erklärung, dass "Ungläubige" an Zeremonie-Tagen partout nur in Begleitung (die natürlich einige Tausend Rupien kostet) in den Tempel lassen - unsere deutsche Hartnäckigkeit zahlte sich aber aus: Nach einer etwas heftigen Diskussion und der Androhung, die Polizei zu holen, liessen die Kerle endlich von uns ab. Unser Fahrer bestätigte uns nach der Rückkehr denn auch nochmal, dass Touristen ohne Probleme auch alleine in den Tempel gehen dürfen, wie in unserem "Lonely Planet"-Reiseführer schon ausdrücklich geschrieben. Die weitere Strecke führte uns durch weitere unglaublich schöne Reisfelder, mit Abstechern zu Kokos- und Salak-Frucht-Plantagen bis an die Ost-Küste, wo wir in einer atemberaubend gelegenen Bucht ein Stündchen Schnorcheln gingen, zusammen mit zwei netten Französinnen, die wir unterwegs aufgelesen hatten. Nach gut zwei Stunde Fahrt entlang der Küste und zurück in die Berge gelangten wir schließlich zurück ins Hotel, wo wir uns nach einen kurzen Dinner schnell zum Schlafen legten.

Diese Nacht war dann so kurz, wie eigentlich in der vorangegangenen geplant: Um halb vier machten wir uns auf den Weg, den Vulkan Mt. Batur zu erklimmen und von dort den Sonnenaufgang zu beobachten. Nach einer wiederum heftigen Diskussion mit den "offiziellen" Guides, die einen nicht gerade touristenfreundlichen Eindruck der Balinesen im allgemeinen hinterliessen, überwanden wir die über 1000 Höhenmeter bis zum Rand des alten Kraters in knapp zwei Stunden - unterwegs kamen mir allerdings mehrmals Zweifel, ob ich das Ganze heil überstehen würde, nicht nur konditionstechnisch, sondern auch von der Sicherheit, denn von der hatte unser Guide offenbar recht wenig Ahnung (ach lifelike-Jörg, was war dagegen die VFOC!). Schließlich schleppten wir uns mir letzter Kraft (ich zumindest, Britta wuchsen auf den letzten 50 Höhenmetern irgendwie Flügel) zur ersten Hütte, die in totalem Nebel lag. Auch bei der zweiten Hütte (want Water, Cola, Good Energy? Make you good price - Ungefähr zehnmal soviel wie im Tal...) war Nebel angesagt, da es aber um uns herum heller wurde, musste irgendwo die Sonne aufgegangen sein. An der dritten Hütte, noch ein gutes Stück höher in Richtung oberster Kraterrand, rissen die Wolken dann endlich auf und wir hatten einen großartigen Blick auf den See. Auf dem Weg rund um den Kratergrat wechselten Nebel und klare Sicht dann minütlich, insgesamt hat sich die Anstrengung aber mehr als gelohnt. Auf dem höchsten Punkt kochte unser Guide im austretenden heißen Danpf noch zwei Eier zum Frühstück, bevor wir uns wieder an den Abstieg machten. Um kurz vor elf Uhr waren wir dann wieder im Hotel, wo uns ein leckeres Frühstück (wie lecker doch ein "Continental Breakfast" sein kann...) serviert wurde und wir anschließend mal wieder packen durften.

Der Rest des Tages ging dann drauf mit der Fahrt nach Lovina, wo wir die folgende Nacht verbringen wollten, der Suche nach einen Hotel (warum nur muß Britta noch zehn weitere Hotels angucken, wenn mir doch das erste auch gefallen hätte...) und einem leckeren und ausgiebigen Abendessen beim Chinesen - im Kreise von ungefähr zwanzig nach und nach eintreffenden DEUTSCHEN!!!

Nach dem Schock am Abend machten wir uns am folgenden Morgen früh auf den Weg in den Nordwesten, wo wir mit den Boot auf eine kleine Insel zum Schnorcheln übersetzten. Das Boot teilten wir uns mit einer netten schweizerischen Familie (schon wieder französisch sprechen...), mit der wir auch die Fische fütterten - mit Bananen!!! Die Fische dort fressen einem tatsächlich direkt aus der Hand, ein lustigen Gefühl! Und auch meine Kamera hat ihren ersten Unterwasser-Ausflug überlebt, das Handling ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Fotos sind doch einigermaßen gut geworden.

Anschließend ging die Fahrt wieder zurück gen Süden, an den drei kleineren Seen in der Mitte Balis vorbei (die im Regen leider etwas unspektakulär aussahen und kein Foto wert waren) und mit Besuch der alten "Royal Baths", wo wir neben dem Eintritt und einer Gebühr für die Fotokamera auch noch Geld zahlen sollten, um auch schwimmen gehen zu dürfen (Irgendwie kam immer mehr das Gefühl auf, dass wir Touristen überall auf Bali abgezockt werden sollten, auch wenn es sich tatsächlich um vergleichsweise kleine Beträge handelte). Den Abend in Ubud (ja, schon wieder Ubud) habe ich dann leider etwas verschlafen, denn die Sonne am Morgen war doch etwas heftig gewesen...

Am letzten Tag auf Bali (bald ist es geschafft, auch der Newsletter nähert sich dem Ende!) ging es dann noch zu zwei Tempeln an der Westküste (superschön gelegen und mit traumhaftem Sonnenuntergang), während wir auf dem Weg noch bei einen Hahnenkampf Halt machten. Mit scharfer Klinge an die Beine gebunden werden da die Hähne in einem kurzen Kampf aufeinandergehetzt, den nur ein Hahn lebend übersteht. Die Balinesen flippen dabei regelrecht aus und sind mit Herz und Seele bei diesem ziemlich blutigen Spektakel dabei! Echt interessant, da zuzuschauen, auch wenn die Balinesen uns Touristen mindestens ebenso interessiert angeschaut haben...

Zum Abschied haben wir uns dann nochmal mit den beiden Mädels aus dem "Golden Ghetto" zum Essen getroffen, bevor wir uns von Bali, Wayan und den beiden verabschieden mussten. Als Fazit dieser viel zu schnell zu Ende gegangenen Woche auf Bali bleiben uns eine faszinierende Landschaft, stets freundliche Menschen (mal abgesehen von den paar nervenden Geschäftemachern, die es auch auf Mallorco oder sonstwo gibt), unendlich viele Tempel und Zeremonien, Zeremonien, Zeremonien im Gedächtnis. Die Insel ist wirklich einen Besuch wert, und wer den Pauschalurlaub in Nusa Dua oder Kuta bucht und dort bleibt, ist selbst dran Schuld. Ich kann mir gut vorstellen, nochmal nach Bali zu reisen und einige Orte, durch die wir in dieser Woche zwangsweise nur "durchfliegen" konnten, intensiver zu besichtigen. Wer kommt mit?!?

So, nun ist`s tatsächlich geschafft, Ihr habt die ganze Story gelesen und quasi nachträglich die Reise mit mir gemacht. Ich hoffe, es war beim Lesen so spannend, wie für mich die Reise! In der Zwischenzeit bin ich hier in Sydney angekommen, habe eine Unterkunft gefunden bei Lance, einem Sydneysider, den ich vor vier Wochen in Deutschland kennengelernt habe, und der Ende August zwecks Jobwechsel nach London umzieht. Ich kann bei seinem Mitbewohner bis Mitte Oktober wohnen bleiben, was wirklich perfekt passt. Und auch einen Job habe ich gefunden: Bei PB Promotions, einer Agentur, die das Projektmamagement für die MS Deutschland betreibt, die während der Olympischen Spiele u.a. als VIP-Unterkunft für deutsche Sponsoren und das NOK dient und ein TV-Studio beherbergt. Morgen ist dort mein erster Tag und ich bin schon echt gespannt! Wie es mir dort ergeht, werde ich sicherlich in meinen nächsten Newsletter kundtun können...

Nach diesem längsten aller Newsletter (die kommenden werden wesentlich kürzer, versprochen!) bleibt mir noch, auf meine Website hinzuweisen (www.egert-online.de). Dort gibt es eine kleine Auswahl der über 500 Fotos, die ich auf der bisherigen Reise geschossen habe, und seit neuestem auch ein Gästebuch! Ich arbeite ständig an Verbesserungen, insbesondere an Kommentaren zu den Fotos, die ich bei dem benutzten CGI-Skript leider noch nicht einfügen konnte. Die Link-Listen werden demnächst aktualisiert, ausserdem arbeite ich an einem "Britta-Special" ;-) Also einfach ab und zu vorbeischauen, es lohnt sich (denke ich...).

Und noch eine letzte Info: Natürlich habe ich hier in Sydney auch schon eine Karte für mein Handy! Von Deutschland aus bin ich unter folgender Nummer zu erreichen (mit Vorwahl 010021 für 18 Pfennig/Minute): 0061 40 8637310. Aber Achtung: Die Zeitdifferenz beträgt +8 Stunden!

So, dass war`s jetzt endgültig, ich grüße nochmal alle Daheimgebliebenen, genießt den Sommer und kommt doch mal auf einen Milchkaffee vorbei!

C U Mates!
Heiko