Ostküste von Sydney bis Cape Tribulation

2. Etappe: Segeln und Tauchen

Nach Fraser Island ging`s in die Whitsundays zu Segeln - und dort versagte meine neue Kamera
beim Schnocheln ihren Dienst. Der tolle Aquapac, angeblich 100% wasserdicht, war`s leider doch
nicht, und fraß sich das Salzwasser in die Innereien der Kamera, die dadurch unbrauchbar wurde
und auch nicht mehr reparierbar war. Fotos konnte ich danach also leider nur noch mit Patricias
Kamera und zwei Einwegkameras machen, wobei anschließend die Negative von einem Film
dann noch bei der Entwicklung verwechselt wurden und bis heute nicht wieder aufgetaucht sind
(Firma Foto Besier in Wiesbaden: Wenn Ihr den Film endlich gefunden habt, dann ruft mich an!!!)
Also zum Schluß nur noch ein paar wenige Fotos, aber glücklicherweise waren die wichtigsten
Motive ja schon "im Kasten"!

In Airlie Beach gingen wir für drei Tage und Nächte an Bord der knapp 100 Jahre alten Motoryacht "Solway Lass"
Bei nicht ganz optimalem Wetter (aber daran hatten wir uns ja schon gewöhnt) segelten wir zwischen den Whitsunday Island, einer der "Muss-Touren" in Australien.
Das Schiff war knapp 30m lang und die sechsköpfige Mannschaft hatte alles im Griff.
Wir durften beim Segelsetzen mithelfen, mussten aber nicht. (Wer nicht helfen wollte wurde gekielholt oder konnte sich an Deck in die Sonne legen).
Ein paarmal wurde Anker geworfen, z.B. am Whitehaven Beach, der Mutter aller Strände! Superweiß und superfein! Aber nach einer halben Stunde ging`s schon wieder weiter :-(
Einer der beliebtesten, wenn auch nicht unbedingt bequemsten und trockensten, Plätze an Bord war gaaanz vorne.
Und noch ein Stopp: Am Landungssteg von Hamilton Island, einer "Resort-Insel" mit großem Verkehrsflughafen, vielen Touris (vor allem Asiaten),...
und einer tollen Aussicht...
wenn da nicht diese mega-hässlichen Hotel-Burgen wären!
Zu fünft mieteten wir uns einen Golf-Buggy und heizten über die Insel.
Einer der Aussichtspunkte auf Hamilton Island,...
...und eine schräge Alien-Stein-Statue, die ein Steinmetz dort verkauft.
Unser Käpt`n hatte den totalen Durchblick - meistens wußte er auch, wo wir hinfahren ;-)
Der letzte Abend: die Gäste am Strand, die Crew auf den Masten - so einen Sonnenuntergang hat man nur selten!
Ein paar hundert Kilometer weiter nördlich umkreisten wir einige Tage später Magnetic Island...
... auf einer dreieinhalbstündigen Tour auf Jet-Skis! Affengeil, aber das Hinterteil hat noch drei Tage später weh getan... (Im Hintergrund unsere Backpacker-Unterkunft)
Und noch weiter nördlich, auf dem Great Barrier Reed vor Cairns, ging`s nicht nur ins sondern vor allem unter Wasser, denn dort machte ich den zweiten Teil meines Tauchkurses!
Auf Du und Du mit den Fischen - bin ich zwar noch nicht ganz,...
...aber "Advanced Open Water Diver" darf ich mich schon nennen. Am besten ist es übrigens nachts mit der Taschenlampe nach Haien Ausschau zu halten!
Shopping in Cairns! Als Bushman habe ich mich nicht ganz ausstatten lassen, aber für ein paar Aussie-Souvenirs hat es dann doch gereicht!
Nachdem Patricia wieder in Richtung Heimat gestartet war,, besuchte ich noch eine ganz nette Aboriginal-Show...
... und besuchte für zwei nasse Tage Cape Tribulation, den nördlichsten Punkt, den ich in Australien gesehen habe. (Alle Fotos davon wurden von FOTO BESIER verschlampt!!! Aaaarghhhh!!!)
Der Rückweg nach Sydney war nicht wirklich spektakulär, einziger Höhepunkt zum Schluß war meine kleine Farewell-Party im The Oaks, wo ich somit den ersten und letzten Abend meines Australien-Aufenthaltes verbracht habe! (Geniale Gourmet-Pizza!)
Am 10. Juli 2001 saß ich dann einsam am Flughafen und mit diesem Blick auf die Skyline von Sydney war Alles vorbei :-(

Zum absoluten Abschluß noch ein paar Fotos vom Stopover in Bangkok!